Weder Internet noch Suchmaschinen haben die Macht der Worte gebremst. Dank der Blog- und Social Media-Werkzeuge kann zwar jeder Mensch seine Sätze in die Welt hinaus posaunen. Doch werden sie auch bemerkt? Verpuffen sie in den Weiten des Webs? Erzeugen sie das Gegenteil dessen, was man sich wünscht? Etwa weil Aussagen von Wissenschaftsfeinden unbedacht wiederholt – und damit sogar verstärkt werden?

Aufmerksamkeit

Nur schmackhafte und schlanke Texte sowie eine ästhetische Gestalt verführen zum Verweilen: Wer seine Texte geschickt mit Worten würzt, süffige Sätze schreibt und Kompliziertes mit Bildern und Beispielen veranschaulicht, erreicht Empfänger. Wer das Ganze in ein nutzerfreundliches Layout gießt und suchmaschinentauglich erzählt, erfreut Mensch und Maschine.

Bilder für das Kopfkino

Drückt sich ein Autor verständlich aus und wählt gängige Schrifttypen, halten Leser den Schreibenden für intelligenter als wenn dieser unnötig lange Wörter oder ausgefallene Schriftarten verwendet [1]. Die richtigen Wörter und Zeichen reichen aber nicht. Denn zwischen den Zeilen entstehen Bilder in den Köpfen der Leser. Ein Texter muss also die richtigen Bilder erzeugen und falsche meiden, wenn er das Kino im Kopf der Nutzerinnen und Nutzer zum Laufen bringen möchte.

Auf die Worte kommt es an

Passende Worte sollen jedoch nicht nur das Kopfkino anwerfen sondern müssen auch daraufhin ausgewählt werden, die richtigen Assoziationen zu wecken sowie korrekte Deutungsrahmen zu liefern. Denn die Art der Formulierung beeinflusst das Verhalten der Adressaten, je nach Wortwahl (sog. Framing).

Strategie

Um Leserinnen und Leser nachhaltig zu begeistern, ist eine passende Kommunikationsstrategie notwendig. Besonders wenn diese nicht manipuliert, sondern mit journalistischen Tugenden und präzisen Inhalten punktet. Eine solche Strategie richtet sich nicht nur nach der Zielgruppe und wählt passende Worte und Medien aus, sondern orientiert sich auch an den Menschen, die etwas mitteilen möchten. Denn es nützt wenig, nachdenkliche und zurückhaltende Forschende mit einem Mikrophon allein auf eine Showbühne zu schieben. Nur eine authentische Kommunikationsstrategie macht auch erfolgreich. Dabei unterstütze ich Sie und Euch gerne.

Nutzerperspektive

Bei der Arbeit fließen meine Erfahrungen als Biologin und Verhaltensforscherin sowie als Journalistin und Redakteurin ein (siehe: Über mich). Ich denke mich in die Wünsche und das Verhalten Ihrer Zielgruppe hinein und bereite Ihr Thema nutzerfreundlich und medienspezifisch auf. Ganz nach der Strategie, die zu Ihnen / Ihrer Forschergruppe passt.

Services für Wissenschaftskommunikation

Ich konzipiere und texte für Fachmenschen und Laien (siehe: Leistungen), vermittele Ihre Botschaft in deutscher und englischer Sprache und realisiere Online- und Print-Medien (siehe Referenzen).

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[1] Oppenheimer DM et al. (2005), Appl. Cognit. Psychol., 20, DOI: 10.1002/acp.1178