Referenzen: Pressemitteilungen

Sektion Phykologie

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Uralt und immer wieder Pionier: Blaugrüne Felskugel ist Alge des Jahres 2017

Algenforscher haben die Blaugrüne Felskugel Chroococcidiopsis zur Alge des Jahres 2017 gekürt. Der Einzeller lebt in Steinen und Flechten, trotzt Extrembedingungen und erschließt lebensfeindliche Orte − heute wie wahrscheinlich schon vor Milliarden Jahren, als er den Weg für das Leben der Pflanzen und Tiere ebnete. Für die Blaugrüne Felskugel, die zu den Cyanobakterien zählt und wie alle Algen von Sonnenlicht lebt, interessieren sich Ökologen, Biotechnologen, Wüsten- und Weltraumforscher. Prof. Dr. Burkhard Büdel von der TU Kaiserslautern erforscht sie seit mehr als 30 Jahren. Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft, in der die Algenforscher organisiert sind, die dieses Jahr zum zehnten Mal eine Alge des Jahres vorstellen.

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Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2016: 

Eisalge Melosira arctica – Gewinnerin oder Verliererin des Klimawandels?

Forschende haben eine der wichtigsten Algen des Arktischen Ozeans, Melosira arctica, zur Alge des Jahres gekürt. An ihr wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels studieren. „Denn noch kann keiner voraussehen, ob Melosira Opfer oder Profiteur des schmelzenden Meereises werden wird, und noch weiß keiner, warum sie die produktivste Alge in dieser lebensfeindlichen Welt ist“, sagt der Biologe Dr. Klaus Valentin vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Er ist Mitglied der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der all jene Algenforscher organisiert sind, die Melosira zur Alge des Jahres 2016 gewählt haben.

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

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Ausgezeichnet: Fleischfressende Modellpflanze für Evolutionsstudien zur Genomgröße

Weil er Pflanzen der Gattung Genlisea (Reusenfallen) so gründlich untersuchte, dass diese sich zu neuen Modellorganismen für Genomstudien mausern können, erhält Dr. Andreas Fleischmann den diesjährigen Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Diese fleischfressenden Pflanzen eignen sich besonders dafür zu erforschen, wie und warum es einige Organismen schaffen, ihren gesamten Bauplan und ihre gesamte Erbinformation auf sehr wenig „Speicherplatz“ unterzubringen, während andere − oft sogar nahe verwandte Arten − dafür ein Vielfaches mehr benötigen. Diese Frage beschäftigt Evolutionsbiologen schon lange. Fleischmann erhält den mit 2.500 Euro dotierten, von Springer Spektrum gestifteten Strasburger-Preis, am Montag, den 31. August 2015 während der diesjährigen Botanikertagung in Freising aus den Händen des Präsidenten der DBG, Prof. Dr. Karl-Josef Dietz.

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

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Ausgezeichnet: Endemische Pflanzen in Inseln auf Inseln

Weil er herausfand, wo auf Inseln besonders viele, nur dort lebende, endemische Pflanzen vorkommen und ökologische Theorien weiterentwickelte, erhält der Biogeograph Dr. Manuel Steinbauer von der Universität Bayreuth den diesjährigen, mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG).

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

Pressemitteilung zum Horst-Wiehe-Preis

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Ausgezeichnet: DNA-Barcoding zur Gewässergüteanalyse mit Kieselalgen

Weil er das DNA-Barcoding als neue Methode für Gewässergüteanalysen mit Kieselalgen etablierte, erhält Dr. Jonas Zimmermann den diesjährigen Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Dissertation identifizierte Zimmermann diejenigen Abschnitte auf der Erbsubstanz, die sich als zuverlässige Marker für das DNA-Barcoding eignen, einer mit den Strichcodes auf Waren im Supermarkt vergleichbaren Erkennungsmethode. Dabei entdeckte er auch vier neue Arten von Kieselalgen in Berliner Gewässern, die der Wissenschaft bis dato völlig unbekannt waren. Die neue Methode wird in Zukunft Umweltanalysen erleichtern, die zur Überwachung von Gewässern in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgeschrieben sind. Da er gleichzeitig bestehende Referenz-Datenbanken verbesserte, profitieren nicht nur Umweltbiologen sondern auch alle Kieselalgenforscher von seiner Arbeit. Zimmermann, der inzwischen am Botanischen Garten und Botanischen Museum in Berlin (BGBM) arbeitet, erhält den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis während der Botanikertagung am Montag, den 31. August 2015, in München aus den Händen von Prof. Dr. Karl-Josef Dietz, dem Präsidenten der DBG.

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Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2015: Meersalat Ulva kommt nur mit den richtigen Bakterien in Form

Algenforscher wählten den in allen Ozeanen vorkommenden Meersalat Ulva zur Alge des Jahres 2015. Er wächst bandförmig oder wie ein Salatblatt, aber nur wenn Bakterien die Differenzierungs- und Entwicklungsprogramme der Grünalge anwerfen. Weil Ulva ohne die Bakterien kaum wachsen kann, locken die etwa 20 bis 30 Zentimeter langen Algen die richtigen Mikroorganismen in ihre Nähe. Wie Makroalgen und Bakterien, zwei Lebewesen aus völlig verschiedenen Organismengruppen, Informationen miteinander austauschen, fasziniert Chemiker, Biologen und Algenforscher, die derzeit die Art Ulva mutabilis als zukünftigen Modellorganismus etablieren möchten.

„An Ulva mutabilis lassen sich sowohl chemische Kommunikation als auch ...

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Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2014: Chlamydomonas reinhardtii - schneller Schwimmer steht Modell

Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben Chlamydomonas reinhardtii zur Alge des Jahres auserkoren. Die auf der ganzen Welt verbreitete Grünalge misst Licht, schwimmt schneller als der Weltrekordhalter im Brustschwimmen und wird nicht nur von Algen- und Pflanzenforschern sondern auch von Medizinern geschätzt. Die Mikroalge mauserte sich zum Modell, an dem die Forschergemeinde ganz verschiedene Dinge untersucht: etwa wie sie sich tagsüber und nachts verhält und was ihre innere Uhr steuert, wie sie ohne echte Augen Licht wahrnimmt und in gezielte Bewegungen umsetzt oder wie sie überschüssiges Wasser abpumpt, um nicht zu platzen. Sogar neue Forschungszweige in der Neurobiologie und Medizin etablierten sich ausgehend von der winzigen Alge, die 8-mal dünner als ein Blatt Papier ist.

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

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Strasburger-Preis für Biosyntheseweg eines Hormones, das Freund und Feind von Pflanzen lockt

Für seine Entdeckung, wie Pflanzen das Hormon Strigolacton herstellen, erhält der Dr. Adrian Alder den Strasburger-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). An der Universität Freiburg hat der 31jährige bisherige Annahmen widerlegt, wie das Hormon entsteht, den korrekten Weg herausgefunden und das Zwischenprodukt Carlacton identifiziert, das ähnliche Wirkungen wie das fertige Hormon entfaltet. Mit Strigolactonen locken Pflanzen symbiontische Pilze zum beiderseitigen Vorteil an. Der pflanzliche Botenstoff wird aber auch von Schmarotzerpflanzen missbraucht. Das einfacher aufgebaute Carlacton eröffnet neue Perspektiven im biologischen Pflanzenschutz, indem es bislang kaum zu bekämpfende Parasiten, die ganze Ernten vernichten, in den Selbstmord treiben kann.

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

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Pfeffer-Preis: Hormon Cytokinin steigert die Resistenz von Pflanzen auch wenn es von Bakterien stammt

Dr. Dominik Großkinsky erhält den Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft für die Entdeckung, dass das Hormon Cytokinin die Abwehrkraft von Pflanzen steigert. Unter dem Einfluss von körpereigenen Cytokininen bildeten die Pflanzen sog. Phytoalexine, steigerten ihre Abwehrkraft also mit körpereigenen Antibiotika und überwanden eine Infektion mit dem Bakterium Pseudomonas syringae. Erstaunlicher Weise wirkte Cytokinin aber auch, wenn es von anderen Bakterien abgegeben wurde und gar nicht von der Pflanze selbst stammte. Das eröffnet neue Wege in der Resistenzforschung und in der biologischen Kontrolle des Erregers Pseudomonas syringae. Dieses Bakterium führt bei Nutzpflanzen wie Äpfeln, Kartoffeln oder Tomaten zu Ernteeinbußen und ist nur schwer zu bekämpfen.

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Research Consortium Mossclone

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Halbzeit für Moose als Messinstrumente

Internationales Forschungsteam zieht Zwischenbilanz auf dem Weg, die Luftreinheit in Europa zu überwachen

Nach eineinhalb Jahren hat die internationale Forschergruppe die im Labormaßstab kultivierten Moose bereits auf eine Anzucht in großen Bioreaktoren vorbereitet. Damit haben die Forscherinnen und Forscher um den Biologen Prof. Dr. Ralf Reski von der Universität Freiburg den ersten Meilenstein des von der EU geförderten „Mossclone“ Projektes erreicht, in dem sie gemeinsam ein neues Verfahren entwickeln, um Moose als Sensoren für die Messung von Schadstoffen in Abgasen, etwa von Autos oder Schornsteinen, einzusetzen.

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Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

Pressemitteilung zum Horst-Wiehe-Preis

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Horst Wiehe-Preis für die Entdeckung, warum der Zellulose-Aufbau wie auf Schienen läuft

Dr. Martin Bringmann erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG) 2013. Der ehemalige Doktorand am Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam identifizierte ein seit den 1960er Jahren postuliertes Bindeglied und klärte den Mechanismus auf, wie Pflanzen Zellulose korrekt in ihren Zellwänden anordnen. Die richtige Anordnung verleiht den Zellen nicht nur eine Hülle mit der Reißfestigkeit von Stahl, sondern ist auch für das Richtungswachstum verantwortlich, wenn sich Pflanzen etwa dem Sonnenlicht entgegenstrecken. Wie Pflanzen Zellulose synthetisieren, interessiert nicht nur Pflanzenwissenschaftler, sondern auch die Papier- und Textilindustrie sowie die Hersteller von Bioethanol....

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Pressemitteilung: Alge des Jahres 2013

Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2013: Lingulodinium polyedrum lässt das Meer leuchten

Algenforscher haben den Einzeller Lingulodinium polyedrum zur Alge des Jahres gewählt. Der mit einem Panzer und zwei Geißeln ausgestattete Dinoflagellat fasziniert nicht nur die Forschenden sondern auch Skipper und Strandgänger, weil er sich unter bestimmten Bedingungen massenhaft vermehren und nachts das Meer blau leuchten lassen kann. Die Wissenschaftler, die den Dinoflagellaten auswählten und in der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft organisiert sind, wollen damit eine Algenart würdigen, deren Leuchtfähigkeit fasziniert, einen ausgeprägten Tag-Nacht-Rhythmus hat und als Sensor genutzt wird....

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Pressemitteilung: Deutsches Nationalkomitee Biologie

Deutsches Nationalkomitee (DNK) Biologie

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Deutsches Nationalkomitee Biologie berät über Strategien gegen den Verlust der biologischen Vielfalt

Auf dem kommenden Treffen des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK), das am 14. März am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) stattfinden wird, legen die 45 geladenen Fachgesellschaften die internationalen Ziele der deutschen Biologinnen und Biologen fest. Diskutiert wird über zukünftige biologische Forschungsprogramme sowie über ...

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Pressemitteilung: Alge des Jahres 2012

Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2012: Armleuchteralge Chara – bedrohter Pionier mit Hang zur Dominanz

Die Armleuchteralgen der Gattung Chara sind die Algen des Jahres 2012. Sie wurden von den Algenforschern der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft gewählt, weil ihre Vertreter sehr verschiedene Strategien verfolgen. Manche erobern als Pionierpflanze neue Gewässer. Andere haben zwar hohe Standortansprüche, wenn sie sich aber ansiedeln, haben sie das Potenzial, das ganze Ökosystem zu prägen, wie die Algenforscherin Dr. Irmgard Blindow von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald erklärt....

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Pressemitteilung: Wilhelm Pfeffer-Preis

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

Pressemitteilung zum Wilhelm-Pfeffer-Preis

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Ob Pflanzen wachsen oder wehrhaft sind

Für die Charakterisierung einer Genvariante, die entscheidet, ob eine Pflanze in Wachstum oder die Abwehr von Krankheitserregern investiert, erhält Dr. Marco Todesco den mit 2.500 Euro dotierten Wilhelm-Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In seiner Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie...

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Pressemitteilung: Eduard Strasburger-Preis der DBG

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

Pressemitteilung zum Strasburger-Preis

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Fettsäure-Verbrennung ist essentiell für Pflanzen

Der nächtliche Abbau von Fettsäuren ist auch für ausgewachsene Pflanzen überlebensnotwendig. Diese bislang unbekannte Stoffwechsel-Strategie untersuchte Hans-Henning Kunz in seiner Doktorarbeit, der dafür den mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis erhalten wird. Der Preis zeichnet alle zwei Jahre eine herausragende Arbeit in den Pflanzenwissenschaften aus und wird von Spektrum Akademischer Verlag gestiftet. ...

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Alexandra Furch in der Medien-Mitteilung zum Horst Wiehe-Preis der DBG

Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG)

Pressemitteilung zum Horst Wiehe-Preis

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Aufklärung einer Signalkaskade, die einen pflanzlichen Minimotor antreibt

Dr. Alexandra Furch von der Justus-Liebig-Universität Gießen erhält den Horst Wiehe-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Sie hat an lebenden Pflanzen zeigen können, wie die so genannten Forisomen auf zellulärer Ebene funktionieren. Forisomen sind Proteine in Erbsen, Bohnen und anderen Schmetterlingsblütlern (Fabaceae), die innerhalb einer Minute die Leitungsbahnen verschließen, sobald die Pflanze verletzt wird. Die wie ein Minimotor arbeitenden Forisomen werden von Calcium angetrieben. Sie schützen die Pflanze vor dem „Ausbluten“ ...

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Medien-Mitteilung: Alge des Jahres

Sektion Phykologie

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Alge des Jahres 2011: Fragilariopsis cylindus liebt das Extreme

Algenforscher der Sektion Phykologie haben die Kieselalge Fragilariopsis cylindrus zur Alge des Jahres gewählt. „Sie fasziniert uns, weil sie im Eis der Polarmeere, einem der extremsten Lebensräume der Erde, überlebt und sich dort sogar vermehrt“, begründet Professor Dr. Peter Kroth von der Universität Konstanz die Wahl. Peter Kroth ist Sprecher der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG), in der die Algenforscher organisiert sind. Fragilariopsis cylindrus lebt im Eis des Nord- und Südpols und treibt manchmal auch im offenen Meerwasser. Sie besiedelt die kleinen Kanäle, die entstehen, wenn das Meerwasser gefriert. In diesen Eiskanälen herrschen ....“

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Alge des Jahres 2011: Fragilariopsis cylindrus liebt das Extreme

Pressemitteilung: Deutsche Biologen fest in internationalen Dachverband integriert

Deutsches Nationalkomitee (DNK) Biologie

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Deutsche Biologen fest in die internationale Dachorganisation integriert

Gleich zweifach wirkte sich die diesjährige Konsolidierung des Deutschen Nationalkomitees Biologie (DNK) nun international aus: Der Vorsitzende der deutschen Organisation wurde in den Vorstand der Internationalen Union der Biowissenschaften (International Union of Biological Sciences, IUBS) gewählt und das übernächste Treffen des internationalen Dachverbandes wird in Deutschland stattfinden. Das sind zwei der Ergebnisse der vergangene Woche zu Ende gegangenen Generalversammlung der IUBS in Kapstadt.

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Medien-Mitteilung: das „Außenministerium“ der deutschen Biologen konsolidiert sich

Deutsches Nationalkomitee (DNK) der Biologen

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Deutsches Nationalkomitee – das „Außenministerium“ der deutschen Biologen konsolidiert sich

Zum Treffen des Deutschen Nationalkomitees (DNK) lädt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erstmals einen großen Kreis biologischer Gesellschaften nach Freiburg im Breisgau ein. Auf der Generalversammlung des DNK am 8. April 2009 bestimmen die Fachgesellschaften die zukünftigen Aktivitäten der Deutschen in den internationalen Biologenorganisationen. „Unser Ziel ist es, uns für alle Biologinnen und Biologen einzusetzen, nach einer langen Phase der Zersplitterung der Gesellschaften“, beschreibt Prof. Dr. Ralf Reski von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, gewählter Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees, die Bedeutung dieses Treffens, das im Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) stattfinden wird.

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Pressemitteilung - Emiliania wirkt auf das Klima der Welt

Sektion Phykologie

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Emiliania huxleyi - ein Algenzwerg, der auf das weltweite Klima wirkt

Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft wählen Emiliania huxleyi zur Alge des Jahres, um sie als einen Schlüsselorganismus der Erde zu würdigen.

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Pressemitteilung: Der Evolution über die Schulter schauen – Kölner Botanikerin für neuen Forschungsansatz geehrt

Deutsche Botanische Gesellschaft

Pressemitteilung zum Wilhelm Pfeffer-Preis

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Der Evolution über die Schulter schauen – Kölner Botanikerin für neuen Forschungsansatz geehrt

Für Ihre Ergebnisse über den Photosynthese-Apparat einer Amöbe, die vieles anders macht, erhält Doktor Eva Nowack den mit 2.500,- Euro dotierten Wilhelm Pfeffer-Preis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). Nowack, die in der Arbeitsgruppe von Professor Michael Melkonian an der Universität zu Köln promovierte, untersuchte die einzellige Amöbe Paulinella chromatophora und ihre Eigenschaft, Energie aus Licht zu gewinnen. Ihre Ergebnisse eröffnen nun einen neuen Weg zu erforschen, wie höhere Pflanzen zur Photosynthese kamen ohne sie selbst zu erfinden.

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Pressemitteilung: Evolution der Entgiftung

Deutsche Botanische Gesellschaft

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Evolution der Entgiftung – Ehrung einer Rostocker Pflanzenphysiologin, die einen essentiellen Stoffwechselweg erforscht

Die Deutsche Botanische Gesellschaft (DBG) verleiht Doktor Marion Eisenhut den mit 2.500 Euro dotierten Strasburger-Preis für ihre Erkenntnisse über die Evolution des photorespiratorischen Stoffwechsels, einem entscheidenden Schritt für die Nutzung der Photosynthese durch Pflanzen. In ihrer Doktorarbeit im Labor von Professor Martin Hagemann von der Universität Rostock erforschte die Physiologin zum einen, wie der so genannte Phosphoglykolat-Zyklus in Blaualgen abläuft. Zum anderen untersuchte sie, ob höhere Pflanzen die zur Entgiftung des Phosphoglykolats nötigen Schritte selbst erfanden oder von den Blaualgen (Cyanobakterien) erbten.

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Pressemitteilung: Die Modellpflanze der Genetiker ist kein Urtyp

Deutsche Botanische Gesellschaft

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Die Modellpflanze der Genetiker ist kein Urtyp – Preis für Chromosomenforscher

Für das Aufdecken der Entwicklung ganzer Chromosomenbestände in Kreuzblütlern mittels vergleichenden Chromosomen-Paintings erhält Dr. Martin Lysak den Horst Wiehe-Förderpreis der Deutschen Botanischen Gesellschaft (DBG). In der Arbeitsgruppe von Professor Ingo Schubert am Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben gelang Lysak erstmals das spezifische  Färben ganzer Chromosomen und Karyotypen (Chromosomenbestände) in Pflanzen und damit auch die Rekonstruktion der Evolution innerhalb der Kreuzblütler (Brassicaceae).

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Pressemitteilung: Anzeiger für saubere Gewässer - Die Froschlaichalge wird Alge des Jahres 2010

Sektion Phykologie

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Anzeiger für saubere Gewässer: Die Froschlaichalge wird Alge des Jahres

Die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft haben die Froschlaichalge zur Alge des Jahres 2010 gekürt. Sie möchten damit auf diese gefährdete Pflanze unserer heimischen Gewässer aufmerksam machen. Froschlaichalgen werden immer rarer, da ihr Lebensraum schwindet. Sie sind auf sauberes und kühles Wasser angewiesen, das jedoch oft zugebaut oder durch Abwässer und Pflanzenschutzmittel verunreinigt wird oder bei zu starker Wasserentnahme ganz versiegt. Die Algenspezialistin Dr. Johanna Knappe von der Philipps-Universität Marburg erklärt, was sie an der Roten-Liste-Art fasziniert.

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Pressemitteilung: Micrasterias - unsterblich und doch auf der Roten Liste

Sektion Phykologie

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Micrasterias - unsterblich und doch auf der Roten Liste

Algenforscher der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft wählen die Zieralge Micrasterias zur Alge des Jahres 2008. Micrasterias, aus dem Griechischen abgeleitet etwa „kleines Sternchen“, ist eine stark bedrohte, formen- und artenreiche Algengattung, die auf intakte Gewässer angewiesen ist.

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Medien-Mitteilung: Seetang Laminaria ist Alge des Jahres 2007

Sektion Phykologie

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Seetang Laminaria ist Alge des Jahres 2007

Algenforscher der Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft rufen den Seetang der Gattung Laminaria zur Alge des Jahres aus: Laminaria-Seetang wird mehrere Meter groß und bildet mit anderen Großalgen den „Regenwald des Meeres“. Er enthält Alginsäure, die als Stabilisator in vielen Lebensmitteln und Kosmetika verwendet wird. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen wächst Seetang vorwiegend in der dunklen Jahreszeit. Algen verbrauchen das Treibhausgas Kohlendioxid und sind die wichtigsten Sauerstoff-Produzenten der Erde.

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